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Isokinetisches Training

Das isokinetische Training wird speziell nach Verletzungen und Operationen an Hüft-, Knie-, Sprung-, Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenk eingesetzt und bei apparativ konstant gehaltener Bewegungsgeschwindigkeit ohne Belastungsspitzen und mit optimaler Widerstandsanpassung in jedem Bewegungswinkel durchgeführt. Auf der Basis des isokinetischen Testergebnisses werden Trainingsprogramme erstellt und unter therapeutischer Anleitung ausgeführt.

Bei dem isokinetischen Training ist es wichtig einen gleichbleibenden Widerstand zwischen Anfang und Ende einer Übung zu durchlaufen. Dieses Training verläuft gelenkschonend und langsam, so dass die Bewegungsabschnitte gleichmäßig gekräftigt werden und dadurch Muskelkater-Symptome vermieden werden. Da bei diesem Training auch die letzte Muskelfaser ausgelastet wird, ist ein besonders ausgeprägtes Muskeltwachstum garantiert. Hier werden Reize gesetzt, die mit keiner anderen Trainingsmethode möglich sind (vgl. Weineck, Sportbilogie 10, 2010, 375-376).

Das isokinetische Training wird grundsätzlich mit einfachen Zugmaschinen oder mit computergesteuerten Maschinen durchgeführt. Diese Maschinen erzeugen einen Widerstand, der einen gleichmäßigen Kraftaufwand des jeweiligen Muskels erfordern. Der Trainignseffekt ist hierbei höher als bei einem klassischen Krafttraining. Es werden weniger Trainingssätze absolviert, was nach Studien auch zu einem höheren Kraftzuwachs führt. Ebenfalls ist diese Trainingsform mit geringerem Verletzungs- und Überlastungsrisiko verbunden und dient auch optimal als Regenerationstraining. Somit geeignet für ein gelenkeschonendes Training in der Physiotherapie, Krankengymnastik und dem Reha Sport.